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04.09.2020

Wir starteten unsere Pilgertour ab Görlitz am 31. August 2020. Vor uns lagen fünf lange Tage Fußmarsch auf dem ökumenischen Pilgerweg, bis nach Crostwitz und am letzten Tag nach Hoyerswerda.

Start in Görlitz

Am ersten Tag bewältigten wir die 25 km weite Strecke von Görlitz nach Arnsdorf-Hilbersdorf. Wir fuhren mit dem Zug nach Görlitz und liefen zu Beginn gleich zur Pfarrkirche Peter und Paul, wo wir unseren ersten Pilgerstempel in unseren Pilgerausweis erhielten.

Der Regen und der Berg

Nachdem wir Görlitz hinter uns gelassen hatten liefen wir eine längere Strecke durch den Wald und anschließend die Königshainer Berge hinauf zum Hochstein. Kleinere Regenschauer mussten wir auch über uns ergehen lassen. Frau Niemz versprach auch ständig, dass es bald aufhört. Diese Strecke war eine große Herausforderung. Der Berg hatte es tatsächlich in sich.

Nudeln am Kamin

Als wir in der Herberge im Landkino Arnsdorf ankamen, schien tatsächlich die Sonne. Wir zogen uns schnell um, um schnell noch ein paar Sachen trocknen zu lassen. Da aber in der Bar (ja, es gab tatsächlich eine kleine Bar mit Küche) ein Kamin war, den Frau Niemz auch gleich in Betrieb nahm, hatten wir wirklich am nächsten Tag trockene Schuhe und Hosen.

Dann kochte uns Frau Niemz leckere Nudeln mit Tomatensoße. Wir hatten riesen Hunger. Wir hätten auch noch mehr gegessen, nur wollten unsere Augen nicht mehr offen bleiben. Solche Anstrengung sind wir nicht gewohnt.

Entspannter zweiter Tag

Ausgeruht starteten wir an unserem zweiten Tag in Richtung Weißenberg. Wir wussten, dass der Tag ein wenig entspannter wird. Nach angenehmen 18 km kamen wir an einer schönen Pilgerherberge an und beendeten den Tag mit Döner und Fernsehen. Eine der wenigen Herbergen, die diesen "Luxus" bietet.

Motivation und Müdigkeit

Am dritten Tag begann unser Tag mit einem tollen Frühstück mit Ei und Obst und frischen Brötchen und wir durften uns sogar etwas Proviant einpacken, für den Weg. Wir wussten, dass die Tour nach Bautzen noch ein wenig länger ist, als am ersten Tag. Es waren tatsächlich 30 km und hätte uns Frau Niemz nicht ständig motiviert, wären wir irgendwann am Wegesrand sitzen geblieben.

Wir haben uns schon ausgemalt, wo man überall im Wald und Feld nächtigen kann, wenn wir wirklich nicht mehr weiterlaufen können. Abends gab es von der Herbergsmutter eine selbstgebackene vegetarische Pizza. Da die Herbergseltern sehr gläubig waren, durften wir das erste Mal bei einem Tischgebet dabei sein.
An Ende dieses Tages wollten wir dann nur noch schlafen.

Bibel, Bäcker und ein Pilgerstempel

An unserem vierten Tag frühstückten wir gemütlich und lauschten den Worten der Herbergsmutter, als sie aus der Bibel vorlas, auch wenn wir nicht religiös sind, war das Zuhören sehr interessant für uns.

Über Storcha ging es dann nach Crostwitz. In Storcha sind wir erst mal beim Bäcker eingekehrt und bei unserer Pause an der Kirche in Storcha gab es sogar ein Pilgerstempel. Den Rest unserer circa 20 km legten wir relativ schnell entlang der Straße zurück.

In Crostwitz empfingen uns Maria und Monika in einer tollen Pilgeroase. Zwei weitere Pilger*innen waren auch noch vor Ort. Frau Niemz kochte für alle acht eine riesen Portion Nudeln mit Wurst und Tomatensoße. Davon können wir ja nie genug bekommen. Danach ließen wir den Abend gemütlich zusammen ausklingen.

Pilgersegen, Eis und Abholservice

Am fünften Tag gab es ein tolles Frühstück und den Pilgersegen von Monika. Dann ging es auch schon auf unsere letzte Etappe Richtung Hoyerswerda. Unsere Sozialpädagogin Frau Szczepanski begleitete uns an diesem letzten Tag. Wir hatten ihr viel zu berichten.

Unsere erste Station war die Wallfahrtskirche in Rosenthal, wo wir uns an der Quelle erfrischten und unsere Flaschen auffüllten. Dann ging es weiter bis Wittichenau. Dort gab es zum Abschluss für jeden ein Eis und weil wir die 110 km mit „wenig“ jammern gemeistert haben, wurden wir vom Schulleiter Herrn Bobach mit dem Transporter in Wittichenau abgeholt. Es wären sonst noch einmal 5 km zu wandern gewesen.

Fazit

Diese Pilgertour war eine große Herausforderung für uns. Noch nie sind wir so viel am Stück gelaufen. Einige Blasen und kaputte Schuhe zeugen von der Anstrengung auf diesem Weg.

Aber es hat uns auch gezeigt, dass wir über unsere Grenzen hinausgehen können. Wer diesen Weg schafft, ohne aufzugeben, der schafft auch die Ausbildung und andere Herausforderungen im Leben.



Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.

Euro-Schulen Hoyerswerda

Straße des Friedens 20
02977 Hoyerswerda

Tel.: 03571 930020
Fax: 03571 9300215

E-Mail: hoyerswerda(at)eso.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 7:00 - 15:30 Uhr

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