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13 September 2022

Digitalität im Schulleben: Auszeichnungen für die Würzburger Dolmetscherschule

Die Würzburger Dolmetscherschule wurde 2019 im Beisein der bayerischen Digitalministerin Dorothea Bär in München als „Digitale Schule“ und als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. 2022 stand die Rezertifizierung für weitere drei Jahre an, die die WDS in beiden Kategorien sehr erfolgreich bestanden hat.

WDS DIGITAL

Seit 2010 unterrichtet die WDS in Notebook-Klassen. Mit modernster berufsbezogener Software in Multimedia-Umgebung trainieren unsere Schüler*innen und Studierenden Unternehmenskommunikation und mehrsprachige Übersetzungen.

In unseren neuen Flächen am Paradeplatz, die wir im Juni 2020 bezogen haben, findet sich in jedem Klassenraum eine Multimedia-Ausstattung, die sich viele Schulen nur wünschen können – 65“-Digitalbildschirme, WLAN-Beamer mit 3x2m Projektionsfläche, Visualizer, elektrisch höhenverstellbare Lehrertische, Surround-Mikros für Livestreams im Distanzunterricht. Jede Lehrkraft kann das Unterrichtsmaterial zentral im Schulnetz speichern und aus jedem Klassenzimmer abrufen, und ein MOODLE-Lernmanagementsystem mit Videokonferenzsystem, elektronischer Notenübersicht, lebenslanger Email-Adresse und tagesaktuellem Stundenplan – auch Smartphone-geeignet – bilden das technische Rückgrat des Multimediakonzepts. Zudem ist jede*r Schüler*in dauerhaft im Besitz eines persönlichen Notebooks mit aufgespielter berufsrelevanter Software.

WDS MINT

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Als MINT-freundliche Schule schlagen wir mit naturwissenschaftlich-technischen oder wirtschaftlichen Fachprofilen eine Brücke zu Zukunftsberufen in den Bereichen Telemedizin, Spracherkennung und Künstlicher Intelligenz.

Immer wieder werden wir gefragt, was denn MINT mit Sprachen zu tun habe – das seien doch „unversöhnliche“ Gegensätze. Die Erklärung liegt in unseren „Fachgebieten“, auf die wir uns spezialisiert haben. Wir trainieren Fachübersetzungen Englisch/Deutsch und Deutsch/Englisch in den Naturwissenschaften (insbesondere Texte aus den Bereichen Pharmazie und Medizin), und bieten in Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg auch das Fachgebiet Technik an. Fachliche Vorkenntnisse sind zu Studienbeginn nicht erforderlich, und wir machen MINT ohne eine einzige mathematische Berechnung – schließlich geht es uns bekanntlich um Sprache. Und das Thema Informatik kommt ganz von selbst durch die regelmäßige Arbeit mit Datenbanken, die man beispielsweise als professionelle*r Übersetzer*in beherrschen muss – nur Mathematik kommt bei uns nicht vor.

So nähern wir uns dem Thema MINT von der sprachlichen Seite – und heraus kommen berufliche Perspektiven im Bereich Spracherkennung – Künstliche Intelligenz – Telemedizin – Patentanmeldungen im Forschungsbereich – Wissenschaftskongresse. In diesen Zukunftsfeldern braucht man immer wieder Spezialist*innen, die Sprachsensibilität mit Fremdsprachenwissen und Sachwissen sowie Sicherheit im Umgang mit Datenbanken verbinden können.

Mittlerweile entscheiden sich fast zwei Drittel unserer Studienanfänger und Studienanfängerinnen für das Fachgebiet Naturwissenschaften. Und einen Punkt sollte man auch nicht vergessen: Etwa 70 Prozent unserer Sprachen-Studierenden sind weiblich, und gerade im MINT-Bereich wird Frauenförderung ganz großgeschrieben.

Engere Kooperationen in Planung

Mit der Rezertifizierung als „Digitale Schule“ und als „MINT-freundliche Schule“ gehört die WDS weiterhin zu den 10 Prozent der deutschen Schulen, die führend in diesen beiden Zukunftsfeldern sind. Wir arbeiten mit neuen Projekten daran, unseren Vorsprung weiter auszubauen. Derzeit sind im MINT-Bereich engere Kooperationen mit den Fachbereichen Psychologie und Medizin der Universität Würzburg sowie mit regionalen MINT-Gymnasien geplant. Weitere Informationen zu unserem Schulkonzept erhalten Sie hier.

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.