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01.08.2016

MobiPro-EU-Teilnehmer erkunden Deutsche Geschichte

Am 18. Juli machten die Teilnehmer des "Sonderprogramms zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)" zum zweiten Mal eine Exkursion in Dresden. Gemeinsam mit ihren Betreuern begaben sie sich auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Schulen in Deutschland.

Zum Auftakt erlebten die Teilnehmer eine historische Unterrichtstunde, wie sie in der zweiten Klasse einer Volksschule um 1900 gehalten wurde. Sie lernten durch das „Fräulein Lehrerin“ die strengen Schulregeln der Kaiserzeit kennen: Das richtige Sitzen, Melden und Antworten wurde geübt. Anschließend wurden mit Schiefertafel und Griffel die ersten Worte in Sütterlin geschrieben, einer Schreibschrift, die in der Kaiserzeit am weitesten in Deutschland verbreitet war. Sichtlich verblüfft nahmen die Teilnehmer die Regeln und die unterschiedliche Behandlung von Mädchen und Jungen zur damaligen Zeit auf.

"Offener Unterricht"

Die nächste Station der Zeitreise war die Weimarer Republik. Das Klassenzimmer unterschied sich bereits äußerlich von dem Klassenzimmer der Kaiserzeit und wollte damit auf die andere Form des Unterrichts aufmerksam machen, denn in den Versuchsschulen gab es „offenen Unterricht”. Die Kinder saßen in Gruppen zusammen an Tischen.

Handgranate im Klassenzimmer

Den Abschluss des Ausflugs in die Vergangenheit bildete das Klassenzimmer aus DDR-Zeiten. Dieses Zimmer dokumentiert auf vielfältige Weise die Schule der DDR. Neben Heften sind Lehrbücher aus den verschiedenen Zeitabschnitten der Schulpolitik jener Zeit zu sehen. Von ihr zeugen auch Rollbilder, die einst im Unterricht verwendet wurden, Lehrmitten aus den unterschiedlichen Fächern - von Russisch-Lehrbüchern bis hin zu einem Biologielehrbuch, das ein Lehrer 1947 auf Makulaturpapier selbst anfertigte, weil die in der Nazizeit benutzten nicht mehr verwendet werden durften. Besondere Aufmerksamkeit erregte die damals übliche Handgranate im Klassenraum.

Die Teilnehmer erlebten einen informativen und interessanten Tag im Schulmuseum Dresden. Zurück in der Gegenwart bereiten sich die Teilnehmer nun auf ihre eigene  Zukunft und die Ausbildung im September vor.


Hinweis zur Gender-Formulierung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Text nur die männliche Form. Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen meint die gewählte Formulierung stets beide Geschlechter.

Euro-Schulen Meißen

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Mo – Fr: 7:30 – 15:30 Uhr



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