16 Schüler*innen der Euroskola Prag unternahmen gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Martin Lachout vom 22. bis 23. Juni 2026 eine Klassenfahrt nach Berlin. Sie erkundeten bedeutende historische Orte der deutschen Hauptstadt und vertieften dabei ihr Wissen über die deutsche Geschichte sowie die Berliner Stadtentwicklung. Hier ist der Reisebericht aus der Sicht des Klassenlehrers:
Am Montag kamen wir gegen 12.30 Uhr an und besichtigten direkt die Gedenkstätte Hohenschönhausen (das ehemalige Stasi-Gefängnis). Während der Führung lernten die Schüler*innen die deutsche Nachkriegsgeschichte sowie die Arbeitsweise der Stasi kennen.
Nach diesem Programmpunkt bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Berlin-Berlin. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur sogenannten East Side Gallery, wo ich den Schüler*innen die Geschichte und Funktion der Berliner Mauer näherbrachte. Von dort aus gingen wir zu Fuß nach Kreuzberg, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Der Dienstagvormittag begann am Reichstagsgebäude. Weiter ging es zum Brandenburger Tor, von wo aus wir die Straße „Unter den Linden“ entlang bis zum Checkpoint Charlie spazierten. Unser Weg führte uns anschließend zur Humboldt-Universität, weiter auf die Museumsinsel und zum Berliner Schloss. Die Stadtführung endete schließlich am Roten Rathaus und auf dem Alexanderplatz. An jeder dieser Stationen erzählte ich den Schüler*innen die jeweiligen historischen Hintergründe.
Vom „Alex“ fuhren wir nach Prenzlauer Berg zu Konnopke’s Imbiss. Dort probierten die Schüler*innen die berühmte Currywurst, die wir bereits im Deutschunterricht durchgenommen hatten. Nach dem Essen hatten sie drei Stunden zur freien Verfügung, um einkaufen zu gehen. Am Abend versammelten wir uns wieder im Hotel, holten unser Gepäck ab und fuhren zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Die Ankunft am Prager Busbahnhof Florenc war um 23.30 Uhr.
Text: Martin Lachout
Beitragsbilder: Euroskola Prag





