Bildungsgipfel 2014 an der EBC Hochschule-1

Bildungsgipfel 2014 an der EBC Hochschule

11. September 2014

Am 4. September fand zum ersten Mal der Bildungsgipfel des Senats der Wirtschaft an der <link http: www.ebc-hochschule.de external-link-new-window>Opens external link in new windowEBC Hochschule in Hamburg statt. Redner aus Wirtschaft und Politik referierten und diskutierten über die Perspektiven und Herausforderungen des Bildungssystems in Bezug auf den Fachkräftemangel. Die Lösung wird bei den Experten vor allem im lebenslangen Lernen gesehen.

Um einem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken oder diesen gar zu umgehen, hat der Hamburger Senat bereits eine Strategie entwickelt. Laut Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung und Zweite Bürgermeisterin von Hamburg, spielt die Qualifikation der Fachkräfte und die Erhöhung der Erwerbstätigen hierbei eine entscheidende Rolle. Auch der Ausbau der Arbeits- und Lebensbedingungen gehört zum sogenannten Vier-Punkte-Plan des Senats. 

Lebenslanges Lernen fördern

Ein Ausbildungssystem für lebenslanges Lernen sei eine sinnvolle Maßnahme, um der Entwicklung der Bevölkerungsstrukturen entgegen zu gehen, betonte die Wissenschaftssenatorin. Hochschulen sollten mehr auf die Bedürfnisse und Anforderungen von bereits beruflich Qualifizierten eingehen, um lebenslanges Lernen zu unterstützen. Staatlich anerkannte Hamburger Hochschulen haben hierzu schon den ersten Schritt gemacht, indem sie auch Studienmöglichkeiten ohne Abitur anbieten. So auch die EBC Hochschule, neben dem Senat der Wirtschaft Gastgeber des Bildungsgipfels. 

Individuelle, lebenslange Weiterbildung ist das Stichwort für die Zukunft. Um dem Fachkräftemangel entgegenzugehen, sei es wichtig, den Einzelnen zu fördern und auch bereits beruflich Qualifizierten die Möglichkeit zu bieten, sich individuell weiterzubilden. Für Hochschulen bedeutet dies den weiteren Ausbau an dualen und berufsbegleitenden Angeboten. Aber auch Unternehmen müssen offen für die persönliche Entwicklung und Förderung ihrer Mitarbeiter sein. 

Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl

Zudem ist eine klare Orientierung bei der Studien- und Berufswahl von Schulabgängern entscheidend, um die junge Generation bereits frühzeitig auf den richtigen Weg zu bringen. Es sollten bewusst Möglichkeiten wie Probevorlesungen und Orientierungspraktika geschaffen werden, um die Abbruchquote sowohl im Studium als auch bei bestimmten Ausbildungsberufen wie zum Beispiel im Gastronomiebereich zu senken. 

Beim Bildungsgipfel wurden Lösungsansätze theoretisch geschaffen. Nun liegt es an der Wirtschaft und Politik diese in die Praxis umzusetzen. Der Senat der Wirtschaft wird weiter an dem Thema arbeiten.

Über den Senat der Wirtschaft:
<link http: www.senat-deutschland.de external-link-new-window>Opens external link in new windowwww.senat-deutschland.de

Bild oben: 
v.l.: Prof. Dr. Norbert Dieckmann, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Dr. Uwe Eisermann, Dieter Härthe – Foto: EBC Hochschule/Jörg Müller.

Bild unten (vergrößerte Ansicht durch Anklicken):
Nathalie Kletti (2.v.l.) und Carmen Schneider vom Jungen Senat im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Leicht (Schloss Salem, l.) und Prof. Dr. Norbert Dieckmann (EBC Hochschule) – Foto: EBC Hochschule/Jörg Müller.

 

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