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11 Mai 2018

MobiPro-EU-Absolventen schließen erfolgreich ab

Nach einer 3,5-jährigen Ausbildung zum Elektroniker für Telekommunikation halten Pedro Alexandre Martins da Silva und Rodrigo Miguel Alves Garcia stolz ihre Zeugnisse in den Händen. Ebenso stolz können Cristiano Santos Cunha und Hugo Jorge Brito da Costa sein – sie haben ihren erfolgreichen Berufsabschluss als  KFZ-Mechatroniker in der Tasche.

Zusammen mit weiteren jungen Menschen, die in Portugal keine berufliche Perspektive sahen, kamen die vier 2014 nach Halle, um im Rahmen des Sonderprogrammes MobiPro-EU eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren.

Die Euro-Schulen Halle leisteten die gesamte sozialpädagogische Betreuung und ausbildungsbegleitende Hilfe während der Ausbildungszeit. Frau Dr. Wagner, welche die Jugendlichen von Anfang an begleitet hat, freut sich über den Erfolg „ihrer Jungs“.

Der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf ansagen

MobiPro-EU ist ein zeitlich begrenztes und aus Bundesmitteln finanziertes Pilotprogramm der Bundesregierung, mit dem ein Beitrag zur grenzüberschreitenden beruflichen Mobilität und zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der EU geleistet werden soll.

Anlass dafür war die mit der Wirtschafts- und Finanzkrise steigende (Jugend-)Arbeitslosigkeit in der EU, die im Jahr 2012 ein historisches Hoch erreichte. Lediglich in einigen wenigen EU-Staaten blieb die Arbeitslosigkeit junger Menschen stabil oder war sogar rückläufig, wie zum Beispiel in Deutschland.

Anfang 2013 kamen die ersten freizügigkeitsberechtigten Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus anderen EU-Ländern nach Deutschland, um hier eine unterstützte betriebliche Berufsausbildung zu absolvieren oder eine Beschäftigung als Fachkraft aufzunehmen.

Den vier portugiesischen Jugendlichen ist dies hervorragend gelungen. Alle haben ein Arbeitsangebot ihres Ausbildungsbetriebes erhalten und haben damit eine berufliche Perspektive.

 

Hinweis zur Gender-Formulierung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Text nur eine Form. Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen meint die gewählte Formulierung stets alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten.