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Boys' Day an der Euro Akademie Chemnitz

Euro Akademie Chemnitz

Boys' Day an der Euro Akademie Bamberg

Euro Akademie Bamberg

Boys' Day an der Euro Akademie Aschaffenburg

Euro Akademie Aschaffenburg

2 Mai 2017

Boys' Day an den Euro Akademien

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen. Aber auch in verschiedenen Bürojobs, bei denen Fremdsprachen gefragt sind, arbeiten nach wie vor weniger Männer als Frauen.

Um Jungen Einblick in klassische Frauenberufe zu gewähren und sie dafür zu begeistern, haben einige unserer Euro Akademien am diesjährigen bundesweiten Boys' Day ihre Türen geöffnet und die entsprechenden Ausbildungsgänge vorgestellt.

Soziale Ausbildungsberufe – eine Herausforderung in puncto Kommunikation und Kreativität

Vier Schüler der sechsten und achten Klassen schnupperten an der Euro Akademie Chemnitz in die Berufsausbildungen zum Erzieher und Sozialassistenten hinein. Neben einem Rundgang durch das Schulhaus und allgemeinen Informationen, die sie von angehenden Sozialassistenten und Erziehern bekamen, konnten sie auch gleich praktisch testen, inwiefern sie in puncto Kommunikation, Aufgeschlossenheit und Kreativität für einen sozialen Beruf geeignet sind.

Dozentin Susanne Rudolph zeigte Bruno König, Hendrik Schulze, Dave Bartel und Lucas Rößler, was zum Berufsbild des Sozialassistenten gehört und die Jungs staunten nicht schlecht, als sie vom Farbspektrum hörten und eine Papierrolle in neuen Tempora-Tönen erstrahlen lassen sollten. „Ihnen hat es sichtlich Spaß gemacht und das sollte im späteren Berufsleben eine entscheidende Rolle spielen“, resümierte Susanne Rudolph.

Fremdsprachenberufe – auch etwas für Jungs

Unter dem Motto „Internationale Karriere – Fremdsprachen und IT“ hat die Euro Akademie Aschaffenburg am Boys' Day teilgenommen. 

Insgesamt 15 Jungen zwischen 11 und 17 Jahren nutzten die Möglichkeit, die sonst eher frauentypischen Berufe Fremdsprachenkorrespondent und Euro-Management-Assistent kennenzulernen.

Im Spanisch-Unterricht der Euro-Management-Assistenten gab es dann gleich nach etwas Input die Möglichkeit, sich auf Spanisch vorzustellen. Einblicke ins Dolmetschen erhielten die Jungen bei den Fremdsprachenkorrespondenten, mit denen sie sich – natürlich auf Englisch – rege austauschten.

Ein Film über Auslandsexkursionen und Informationen über das Auslandspraktikum mit Erasmus+ machten deutlich, dass es in der Ausbildung neben dem Vokabelpauken und Übersetzen auch darum geht, Gelerntes auf angenehme Weise anzuwenden und umzusetzen.

Zum ersten Mal lud die Euro Akademie Bamberg in diesem Jahr zum Boys' Day ein und durfte sich gleich auf zehn interessierte Jungs freuen, die sich auf das Abenteuer Sprachen einlassen wollten. Neben einem Info-Vortrag über die unterschiedlichen Berufsbilder im Bereich Fremdsprachen und einer Führung durch das Haus konnten die Jungs die angehenden Fremdsprachenkorrespondenten, Übersetzer und Dolmetscher zusammen mit ihren Lehrkräften live im Einsatz erleben.

Über 17.000 verschiedene Angebote für Jungs und Mädchen bundesweit

Bundesweit standen mehr als 17.000 verschiedene Angebote für 130.000 Mädchen (Girls' Day) und Jungen zur Verfügung. Auch beim Boys' Day hat es noch nie zuvor so viele Angebote für Schüler gegeben wie in diesem Jahr: Über 6.700 Einrichtungen und Unternehmen boten Plätze für Jungen ab der 5. Klasse an, um Berufe kennenzulernen, die bislang hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden. Diese Rekorde bei den Angeboten beider Projekte machen deutlich, dass sich immer mehr Unternehmen und Einrichtungen für mehr Vielfalt bei ihrer Belegschaft einsetzen. Damit eröffnen sie Jugendlichen neue Horizonte jenseits der traditionellen Berufswahl – frei von Geschlechterklischees.

Hinweis zur Gender-Formulierung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Text vorrangig die männliche Form. Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen meint die gewählte Formulierung stets beide Geschlechter.